Erbe
Ein Erbe ist eine Person, die das Vermögen eines Verstorbenen ganz oder teilweise übernimmt. Das Erbe kann durch ein Testament oder durch die gesetzliche Erbfolge bestimmt werden.
Nachlass
Der Nachlass umfasst alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die eine Person zum Zeitpunkt ihres Todes hinterlässt. Dazu gehören Immobilien, Bankguthaben, Wertpapiere, persönliche Gegenstände und Schulden.
Gericht
Ein Gericht kann in Nachlassangelegenheiten eine wichtige Rolle spielen, insbesondere wenn es um die Bestellung eines Nachlasspflegers oder die Klärung von Erbstreitigkeiten geht.
Testament
Ein Testament ist eine schriftliche Erklärung, in der eine Person festlegt, was mit ihrem Vermögen nach ihrem Tod geschehen soll. Ein Testament kann eigenhändig geschrieben oder notariell beurkundet werden.
Erbfolge
Die Erbfolge regelt, wer nach dem Tod einer Person erbberechtigt ist. Es gibt die gesetzliche Erbfolge und die testamentarische Erbfolge.
Pflichtteil
Der Pflichtteil ist der gesetzliche Mindestanteil am Erbe, der bestimmten nahen Angehörigen zusteht, auch wenn sie im Testament nicht bedacht wurden.
Nachlasspfleger
Ein Nachlasspfleger wird vom Gericht bestellt, um den Nachlass zu verwalten, wenn kein Erbe vorhanden ist oder der Nachlass nicht eindeutig zugeordnet werden kann.
Nachlassgericht
Das Nachlassgericht ist eine Abteilung des Amtsgerichts, das für die Regelung von Nachlassangelegenheiten zuständig ist. Es kümmert sich um die Eröffnung von Testamenten, die Bestellung von Nachlasspflegern und die Klärung von Erbstreitigkeiten.
Erbschein
Ein Erbschein ist ein amtliches Dokument, das die Erbenstellung und den Umfang des Erbrechts nachweist. Er wird vom Nachlassgericht auf Antrag ausgestellt.
Vermächtnis
Ein Vermächtnis ist eine Zuwendung, die im Testament verfügt wird und nicht zur gesetzlichen Erbmasse gehört. Der Vermächtnisnehmer hat einen Anspruch auf das Vermächtnis gegen die Erben.